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Besucher - PopUp-Fenster


Schon der Begriff "PopUp" löst bei vielen sofort negative Assoziationen aus. Doch lesen Sie weiter: es gibt zwei Anwendungsgebiete. Eins davon können Sie getrost sofort vergessen. Aber es gibt auch eine sehr nützliche Anwendung, die ich Ihnen in diesem Kapitel näher bringen möchte und die Sie als Anziehungsmittel für mehr Besucher und schließlich mehr Kunden unbedingt einsetzen sollten.


PopUps werden die neuen Browserfenster genannt, die sich entweder beim Aufrufen oder Verlassen einer Homepage zusätzlich öffnen. Öffnet sich das neue Fenster im Vordergrund, spricht man von PopUp. Wenn im Hintergrund ein weiterer Browser aufgeht, dann spricht man von PopDown. Und wenn es ganz schlimm kommt, dann ist ein neues Fenster nicht genug, sondern es kommen gleich mehrere. Vergessen Sie diese Werbeform. Setzen Sie selbst in keinem Fall PopUp-Fenster als Werbung für andere Homepages ein. Es wirkt unseriös und störend auf Ihre Besucher. Nutzen Sie diese Werbeform auch nicht im Form von Tausch oder Kauf von PopUp-Fenstern anderer Homepages. Die Chance, dadurch einen wirklich interessierten Besucher zu gewinnen, ist äußerst gering. Denn diese Fenster verärgern die Besucher und werden in der Regel sofort wieder geschlossen.


Aber: Es gibt auch einen durchaus nützlichen und sinnvollen Einsatz von PopUps, und zwar wenn Sie dieses Mittel für Ihre eigene Homepage ganz gezielt nutzen.


Was müssen Sie beachten, wenn Sie mit dem PopUp-Konzept Erfolg haben und Ihre Besucher nicht verärgern wollen?


Der wichtigste Ratschlag ist, mit PopUp-Windows sehr behutsam umzugehen. Das betrifft sowohl die Größe als auch die Anzahl und Häufigkeit des Erscheinens. Und geben Sie dem Surfer eine schnelle und einfache Möglichkeit, das Fenster zu schließen.

  • Anzahl
    Öffnen Sie niemals mehr als ein PopUp-Window zur gleichen Zeit. Eines kann schon störend genug sein, aber bei mehreren wird sich wohl jeder Ihrer Besucher ärgern. Und das hat wiederum Auswirkungen auf den Erfolg Ihres Web-Business.


  • Größe
    Versuchen Sie die Größe des Fensters so klein wie möglich zu halten. Es sollte nur wenige wichtige Informationen enthalten. Bei Interesse kann der Leser ja von da wieder die volle Homepage öffnen.


  • Zeitpunkt
    Öffnen Sie das Fenster nicht gleich beim Aufruf Ihrer Homepage, sondern erst beim Verlassen.


  • Häufigkeit
    Es ist ausreichend, wenn ein Besucher das PopUp genau einmal sieht. Wenn er Ihre Seite mehrmals besucht, dann "belästigen" Sie ihn nicht immer wieder mit dem PopUp.


  • Einfachheit
    Bieten Sie eine schnelle und einfache Möglichkeit, das Fenster zu schließen


Erprobte und erfolgreiche Anwendungsgebiete für PopUp-Fenster sind:

  • Erinnerung
    Wenn der Besucher Ihre Homepage verlässt, könnten Sie ihn zum Beispiel nochmal fragen, ob er sich auch für Ihren Newsletter eingetragen hat. Vielleicht ist der Newsletter nicht auf der ersten Seite abonnierbar und Ihr Besucher hat gar nicht gesehen, dass Sie einen anbieten. Sie werden überrascht sein, wie viele zusätzliche Abonnenten Sie damit erhalten. Bei mir waren es fast 40%, die sich über PopUp-Fenster angemeldet haben. Hinweis: Zeigen Sie das PopUp nicht mehr an, sobald sich der Besucher bei Ihrem Newsletter eingetragen hat.


  • Besonderes Angebot, kostenlose Demo
    Ein PopUp ist eine sehr gute Möglichkeit, dem Besucher beim Verlassen Ihrer Seite nochmal ein Sonderangebot zu machen oder eine kostenlose Demo Ihres Produkts anzubieten. Viele Kunden hatten vielleicht schon Interesse und Sie können damit den Kunden endgültig gewinnen.


  • Anderes Angebot
    Wenn Sie noch ein anderes, idealerweise sich ergänzendes Angebot haben, ist das ein guter Zeitpunkt, um es Ihrem Besucher näherzubringen.




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