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Besucher - Partnerprogramm


Ein eigenes Partnerprogramm war für mich die mit Abstand beste Marketingmaßnahme. Ich konnte ein große Menge interessierte Besucher zu sehr günstigen Konditionen auf meine Homepage bringen.


Was ist eigentlich ein Partnerprogramm? Eigentlich ist es nichts anderes als die Weiterentwicklung eines Bannerprogramms. Nur erfolgt hier die Bezahlung nicht pro Einblendung des Banners oder per Klick, sondern einzig und allein bei "Erfolg", d. h. bei Verkauf eines Produkts oder bei Abschluss einer Mitgliedschaft. Wenn Sie das mit der "Offline"-Welt vergleichen, handelt es sich um nichts anderes als eine Art Vertreter- / Vertriebspartner-Modell. Der Partner erhält eine Provision pro erfolgreichem Abschluss. Sie kennen das bestimmt von Vertretern, die Versicherungen, Staubsauger, Zeitschriften und viele andere Produkte auf diese Art vertreiben. Das Modell hat sich sehr bewährt. Es ist auch im Internet mehr als erfolgreich.


Denken Sie zum Beispiel an Amazon (Externer Link mit Provision http://www.amazon.de/), den weltweit wohl größten und bekanntesten Online-Buchladen. Wie und warum wurde Amazon so bekannt? Ein Großteil seines Erfolgs liegt im Partnerprogramm, mit dem Homepage-Besitzer zwischen 5% und 15% Provision pro Verkauf verdienen können.


Würden Sie es nicht auch begrüßen, wenn Ihnen über 100.000 Partner helfen wollen, Ihre Produkte zu verkaufen? Mit einem Partnerprogramm und einem guten, interessanten Produkt können auch Sie einen großen Erfolg erreichen.


Um den Ablauf eines Partnerprogramms noch einmal zu veranschaulichen, habe ich versucht, den Vorgang grafisch darzustellen:


Ablauf eines Partnerprogramms

Ablauf eines Partnerprogramms


Ein Surfer klickt auf der Homepage eines Werbepartners auf einen Link, der für ein Produkt wirbt. Er gelangt auf die Homepage des Herstellers. Gleichzeitig wird ein Cookie (Wörtlich übersetzt Keks (engl.): eine kleine Information, die im Zusammenhang mit der besuchten Homepage steht und im Browser des Besuchers gespeichert wird) gesetzt, um später identifizieren zu können, wer den Kunden geworben hat. Zusätzlich wird oft eine weitere Identifikation, die so genannte IP-Adresse oder Session-ID des Besuchers, gespeichert.


Kauft der Besucher nun ein Produkt, wird über den Cookie oder die Identifikation der Werbepartner ermittelt und eine Provision geht in dessen Kasse.


Ich hatte bereits über die Kosten geschrieben, die Sie pro Verkauf bei Bannerwerbung und Werbung in Newslettern haben. Einer der großen Vorteile eines Partnerprogramms, das ja nur für "Erfolg" bezahlt, besteht darin, dass die Kosten exakt kalkuliert werden können. Sie sind nicht mehr von Klickraten, Kaufraten und Kosten pro 1000 Empfänger abhängig. In der Regel werden sie bei einem Partnerprogramm deutlich unter den Kosten anderer Werbeformen liegen.


Das heißt auf der anderen Seite aber nicht, dass der Partner dabei nun schlechter fährt, als wenn er für einen anderen Anbieter mit Bezahlung pro Einblendung oder Klick werben würde. Erwiesenermaßen ist es für Partner, die die Zielgruppe des Produkts sehr gut repräsentieren, lukrativer, ein Partnerprogramm mit der Bezahlung pro Verkauf zu bewerben. Bei einer Umrechnung auf Bezahlung pro Klick werden oftmals Verdienste von bis zu 1 € und mehr pro Klick erzielt.


Es ist einfach nur so, dass bei Partnerprogrammen die Werbung deutlich stärker die eigentliche Zielgruppe erreicht und sich damit "Streuverluste" reduzieren, die Sie in aller Regel bei Bannerwerbung oder Newsletteranzeigen in Kauf nehmen müssen. Und das hilft letztendlich beiden Seiten - dem Verkäufer und dem Partner.




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